#05-01-196

In der Tat und tatsächlich - der TATort

Eine Initiative, welche die unterschiedlichsten Menschen, egal welchen Alters, Geschlechts, sozialen Standes in Kontakt bringen soll. Ein gegenseitiges Geben und Nehmen, in dem Austausch und Integration stattfindet. Auf die wertvollste Weise - indem man Zeit schenkt / geschenkt bekommt.

Thema: Nächstenliebe kennt keine Grenzen. Aber meine Haustür?
Kategorie: Allgemein
Bewerber: Britta B.

Ich habe bei verschiedenen Gottesdienstbesuchen beobachtet, dass oft jeder allein für sich in der Bank sitzt, bzw. die Gruppen bilden, die sich schon kennen. Gegenseitiger Austausch und Integration findet nicht immer statt. Um Menschen in die Gemeinde einzuladen und Anschluss finden zu lassen, habe ich mir diese Initiative einfallen lassen. Es gibt ein "schwarzes Brett" - wortwörtlich den TATort - an dem "Aktivitätskarten" hängen. Die einen bieten Aktivitäten an (die ganz einfach sein können, wie z.B. Kaffee trinken gehen), die anderen sind eingeladen, mit einem "Anbieter" gemeinsam nach Wahl Zeit zu verbringen, sodass ein ganz ungezwungener Kontakt entsteht. Oft ist es einfacher, zuerst im Einzelgespräch beim gemeinsamen Tun Vertrauen zu fassen, um dann nach und nach in die Gemeinschaft hinein geführt und integriert zu werden. Durch Beziehung entsteht Zugehörigkeit. Und das Schönste, was dabei für beide Seiten geschehen kann, ist, dass gegenseitige Öffnung und Annahme stattfindet - gelebte Integration findet statt. Die Tür steht dabei für jeden weit offen...

TATort