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Kunstobjekt "Menschenswert"

Es entsteht ein Kunstobjekt in Form einer wippenden Waage auf dem Gelände der Ev. Hochschule Ludwigsburg. An diesem verdeutlichen junge Professionelle aus verschiedenen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit, durch persönliche Statements, wie sie den Wert eines Menschen in ihrer Arbeit erleben.

Thema: Du bist was wert. Wie viel?
Kategorie: Bildende Kunst
Bewerber: Projektgruppe eH Ludwigsburg

Ausgangssituation:
Der Wert des Menschen ist durch die Ebenbildlichkeit Gottes begründet und muss durch nichts erlangt werden. Jeder Mensch ist daher wertvoll! Die Ev. Hochschule stellt eine Plattform dar, bei der evangelisches Profil auf soziale Handlungsfelder trifft. In einem Kunstobjekt wird diese Schnittstelle deutlich!

Eine Gruppe von jungen Professionellen, Studierenden und Dozierenden hat das Konzept gemeinsam entwickelt und begleitet das Projekt. Die technische Umsetzung erfolgt durch die Karlshöhe Ludwigsburg. Die Lebensdauer des Objektes wird auf ca. 7 Jahre angesetzt.
An einem zentralen Ort auf dem Hochschulcampus entsteht eine große „wippende Waage“. Das gesamte Objekt ist so angelegt, dass es zum „Erfahren“ und zur Interaktion einlädt.

So sieht das Objekt aus:
Auf der 3,50 m langen Wippe wird eine 70 cm breite Sitzfläche angebracht. Über die Sitzfläche schwingt sich ein Bogen als Halbkreis. Der Bogen besteht aus Plexiglas und Holzabschnitten und wird von zwei Holzbalken gesäumt. An die Holzbalken werden neben Griffen auch Schlagworte für die Wahrnehmung des Wertes eines Menschen angebracht: anerkennen, achten, würdigen... Die Plexiglasabschnitte spenden Tageslicht. Auf den Holzabschnitten des Bogens werden ca. 30 aufklappbare Holzplatten angebracht. Auf ihnen sind Begegnungen zu lesen, in denen der Wert eines Menschen zum Ausdruck kommt. Ein feststehender „Zeiger“, hinten am Objekt, fördert die Assoziation der Waage.

Ehemalige der Hochschule, verschiedener Konfessionen und auch ohne religiöse Bindung, werden Anfang Januar 2016 eingeladen eine Begegnung aufzuschreiben mit einem Menschen aus dem Arbeitsalltag, die man mit nichts aufwiegen kann. Die Ausschreibung geschieht in Form eines kleinen Wettbewerbs. Die anschaulichsten Geschichten werden für das Kunstobjekt verwendet. Das Objekt wird im Frühjahr/ Sommer 2016 errichtet und mit einem Fest mit allen Beteiligten eingeweiht.
Die Genehmigung der Hochschulleitung zum Bau des Objekts liegt vor.

Kunstobjekt