Elisabeth Kabatek

Schriftstellerin

Elisabeth Kabatek wurde in Stuttgart geboren und wuchs im beschaulichen Gerlingen auf. Ihre frühkindliche literarische Prägung erfolgte durch Mutter (Losungsbüchle), Vater (Asterix) und Tante (Pippi Langstrumpf). Bis heute fühlt sie sich schwäbisch-bodenständig einerseits und irgendwie global andererseits. Nach allen möglichen und unmöglichen Lebensphasen, Praktika, unterschiedlichsten Studienfächern (u.a. Ev. Theologie), Auslandsaufenthalten, seltsamen Jobs mit noch seltsameren Arbeitgebern kam sie endlich da an, wo sie immer hinwollte: sie schrieb den Roman "Laugenweckle zum Frühstück", der 2008 auf Anhieb ein Bestseller wurde. Es folgten "Brezeltango", "Spätzleblues", "Gebrauchsanweisung für Stuttgart", "Zur Sache, Schätzle", "Ein Häusle in Cornwall" und zuletzt "Kleine Verbrechen erhalten die Freundschaft." Im letztgenannten Roman ist die Hauptfigur eine reiche Witwe vom Stuttgarter Killesberg, die aus einer gut protestantischen Familie stammt und kriminell wird. Sie behauptet, jeder Protestant müsse einmal in seinem Leben auf die Wartburg pilgern - passt also prima zum Ideenwettbewerb. Elisabeth Kabatek schreibt außer Romanen einen Blog, eine Kolumne für die Stuttgarter Zeitung und Theaterstücke. Mehr unter www.e-kabatek.de.

1. Warum machst du als Jurymitglied beim Ideenwettbewerb "Kirche macht was. Aus deiner Idee!" mit?

Mir ist Kirche - vor allem hier in Württemberg - oft zu altbacken und konservativ. Da muss frischer Wind rein!

2. Was erhoffst du dir persönlich`vom Ideenwettbewerb?

Von kreativen Ideen anderer inspiriert zu werden für mein eigenes kreatives Schaffen.

3. Worauf wirst du besonders bei der Bewertung der Projekte achten?

Dass sie revolutionär sind. So wie Luther vor 500 Jahren.

4. Was sollte eine Idee mitbringen, damit sie dich überzeugen kann?

Sie darf ruhig provozieren, vielleicht auch erst einmal Kopfschütteln verursachen. Und der Humor sollte nicht zu kurz kommen!

5. Bitte diesen Satz vervollständigen: "Der Ideenwettbewerb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg bietet allen Menschen in Württemberg die Möglichkeit, ..."

...nicht nur über Kirche zu schimpfen, sondern selber etwas zu ihrer Erneuerung und Modernisierung beizutragen